Umweltschutz

Die Diametal AG kühlt ihre Produktionsmaschinen auf natürliche Weise – und schont so die Umwelt

Die Diametal AG produziert Werkzeuge und Präzisionsteile aus Hartmetall. Dafür wird ein umfangreicher Maschinenpark benötigt. Diese Maschinen verbrauchen elektrische Energie und erzeugen viel Wärme. Beides verbraucht Ressourcen und beeinträchtigt die Umwelt. Um diesen Verbrauch so gering wie möglich zu halten, investiert die Diametal jedes Jahr einen Betrag im Millionenbereich, um modernste Maschinen zu kaufen. Nur diese verfügen über stromsparende Antriebe und intelligente Steuerungen. So halten wir bereits den Verbrauch elektrischer Energie so tief wie möglich.

Aber die Diametal AG tut noch mehr: Die entstehende Wärme wird im Winter zur Heizung der Gebäude verwendet – und reduziert so effizient und in grossem Umfang den Gasverbrauch für die Heizung. Überschüssige Wärme, welche vor allem im Sommer durch den Betrieb unserer Produktionsmaschinen entsteht, wird somit grösstenteils „auf natürliche Weise“ abgeführt. Das dafür benötigte Kühlwasser wird aber nicht etwa als Frischwasser aus der Leitung gezapft. Nein, denn die Diametal hat eine vollkommen umweltschützende Methode gewählt: wir nutzen das natürlich vorkommende Grundwasser.
Grundwasser steht an unserem Standort in grosser Menge zur Verfügung. Während der Kühlung wird keinerlei Wasser verbraucht, da es sich um ein reines Durchlaufkühlverfahren handelt (Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei einer Wärmepumpe für ein Wohnhaus, lediglich wird das Wasser nicht zum Heizen sondern zum Kühlen genutzt.). Seitens der Direktion „Bau, Energie und Umwelt“ der Stadt Biel wurde ein Gutachten erstellt. Darin wird der positive Beitrag dieser Methode zum Umweltschutz ausdrücklich bestätigt.

Durch diese Methode der Kühlung entsteht aber noch ein weiterer wichtiger Beitrag zum Umweltschutz: Der Einsatz von elektrisch angetriebenen Kühlgeräten konnte massiv reduziert werden. Insofern werden keine Ressourcen und keine Energie verbraucht, nicht für die Herstellung solcher Kühlgeräte – und es wird vor allem kein elektrischer Strom für deren Betrieb verbraucht.

Damit reduziert die Diametal AG ihren CO2-Ausstoss in die Umgebung um rund 55 Tonnen pro Jahr. Das entspricht in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoss von 15 Einfamilienhäusern für Heizung und Strom. Das schont die Umwelt – massiv!

 

Die Diametal AG verzichtet auf giftige Chemie – und schont so die Umwelt

Und die Diametal AG tut noch mehr für die Umwelt: Wir verzichten auf giftige Chemie:

Wassermischbare Kühlschmiermittel sind in der anspruchsvollen Metallbearbeitung wesentliche und oft unverzichtbare Hilfsmittel in der Produktion. Wasser bedeutet jedoch Leben – und die Produktionsmaschine wird so schnell zu einem idealen Brutkasten für Bakterien und Pilze. Diese beeinträchtigen jedoch nicht nur die Qualität der erzeugten Produkte, sondern können zu starken allergischen Reaktionen und Reizungen von Haut und Atemwegen unserer Mitarbeitenden führen. Somit mussten bisher regelmässig Chemikalien, wie Bor, Amine, Fungizide oder Bakterizide eingesetzt werden. Hier wird aber der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben: diese Chemikalien unterdrücken zwar das Wachstum von Bakterien und Pilzen, erzeugen aber ihrerseits allergische Reaktionen (bei Überempfindlichkeit oder zu hoher Dosierung) und sind giftig für höhere Lebewesen in unserer Umwelt.
Die Diametal AG hat jedoch einen Weg gefunden, der es ermöglicht, völlig auf giftige Chemie zu verzichten und gleichzeitig jedoch das Wachstum von Pilzen und Bakterien wirkungsvoll zu unterdrücken: Wir behandeln unsere Kühlschmierstoffe mit ultraviolettem Licht. Diese Behandlung ist für die Umwelt und für die Gesundheit unserer Mitarbeitenden vollkommen unbedenklich.

Der Verzicht auf chemische Keulen leistet zwei ganz wesentliche Beiträge zum Umweltschutz:
Erstens, die Lebensdauer der Kühlschmierstoffe steigt erheblich an. Denn die Wirksamkeit der Unterdrückung des Wachstums von Pilzen und Bakterien über den Einsatz von Bioziden ist irgendwann erschöpft. Die Verschmutzung der Kühlschmierstoffe durch Keime und sonstige mikrobiologisch verursachte Verunreinigungen erreicht innerhalb weniger Monate ein Mass, das den Austausch des gesamten Kühlschmierstoff-Volumens notwendig macht. Das bedeutet, dass tausende von Litern von Kühlschmierstoff umweltverträglich entsorgt werden müssen.
Da die Diametal AG jedoch vollständig auf Biozide verzichtet, konnten wir der Verbrauch an KSS dauerhaft um die Hälfte senken.

Zweitens senkt der Verzicht auf Biozide ganz erheblich das Reizpotential dieser Stoffe auf den Menschen. Der Verzicht auf Biozide ist vor allem aber auch ein Beitrag zum Schutz der Fischpopulation in unseren Flüssen und Seen, denn diese reagieren bekanntermassen besonders empfindlich auf diese Chemikalien – wie auch viele weitere Lebewesen in unseren Gewässern.

Wiederum also, wie schon bei der Kühlung unseres Kühlschmierstoffs – ein doppelter Gewinn für die Umwelt.

Beide Massnahmen, der Einsatz von Grundwasser als Kühlwasser sowie der Verzicht auf Biozide, verringern die Betriebskosten für die Diametal AG: denn die Einsparungen an elektrischer Energie und Bioziden überwiegen die getätigten Investitionen und die laufenden Grundwasserkosten bei weitem. So ist uns ein doppelter Coup gelungen, über aktiven Umweltschutz und über den aktiven Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeitenden, die Wettbewerbsfähigkeit der Diametal AG nachhaltig zu erhöhen.

Wir bei der Diametal AG – wir tun was!

 

 

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